Im Darm sitzen Tod und Gesundheit eng beieinander. Der Darm ist die Wurzel unseres Lebensbaumes.
Fast alle Menschen haben heutzutage Darmprobleme, sie wissen es nur noch nicht.

4 Faktoren für Darmprobleme

Bei JEDEM Menschen spielen diese 4 Faktoren eine Rolle:

Faktor 1 – Ernährung und Bewegung

Wer sich mit Mist vollstopft und nur noch rum sitzt, muss sich nicht wundern, wenn sein Stoffwechsel langsam aber sicher den Berg runter geht und Darmprobleme folgen. Der Mensch ist von der Evolution weder für Fastfood noch für Fernsehsessel entwickelt worden. Unser heutiger Organismus lebt noch in der Steinzeit…

Darmprobleme sind die Folge.

Faktor 2 – Psyche und Stress

Wer zu viele Konflikte mit sich und seiner Umwelt hat, der verbraucht Energien, die ihm für andere Bereiche (z.B. Immunsystem) fehlen.

Stress und eine schlechte psychische Verfassung machen direkt Darmprobleme.

Faktor 3 – Standort- und Umweltfaktoren

Hierzu zählen alle äußeren Faktoren, die, je nach persönlicher Empfindlichkeit, als Belastungsfaktoren wirksam werden. Das kann Lärm sein, Schlafmangel wegen Lichteinfluss, Elektrosmog, Geopathie, Umwelttoxine. Diese Faktoren verursachen direkt Darmprobleme.

Faktor 4 – Chronische Entzündungen („Herde“)

Dies wird inzwischen auch an den Universitäten so gelehrt. Alle chronischen Entzündungen, seien das nun chronische Organentzündungen (chron. Prostatitis, chron. Pankreatitis usw.) oder chronische Prozesse im Mund (chron. Kieferostitis, etc.) führen zur ständigen Produktion von Radikalen. Inzwischen geht die Medizin (nicht nur die Naturheilkunde) davon aus, dass sogar die verbreitete chron. Parodontitis ein Risikofaktor für Arteriosklerose und KHK ist.

Chronische Entzündungen stehen meistens mit Darmproblemen in Verbindung.

Wollen Sie wissen, wie diese 4 Faktoren IHREN Darm beeinflussen?
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Bauchweh

Der gesunde Darm als wesentlicher Faktor der Gesundheit

Entwicklungsgeschichtlich ist der Darm eine Einstülpung der Haut.

Da wir als Menschen Allesfresser sind, stellt unser Darm einen Kompromiss zwischen dem wesentlich kürzeren Darm der reinen Fleischfresser und dem wesentlich längeren Darm der Pflanzenfresser dar.

Schon die Relationen der verschiedenen Schleimhäute in unserem Körper zeigen die Bedeutung des Darmes:

Verdauungsorgane des Menschen

Wussten Sie dass:

• Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, ein erhöhtes Diabetes (Typ 2)-Risiko haben, sowie verstärkt zu psychischen Störungen neigen, weil ihr Darm nicht beim normalen Geburtsvorgang mit der mütterlichen Vaginalflora (Lactobacillus und Bifidobakterien) infiziert wurde, statt dessen „irgendwelche“ Umweltkeime sich breit machen.

• 80% der Immunzellen unseres Organismus im lymphatischen System des Darms “trainiert” werden?

• das menschliche Gehirn, auf das wir so stolz sind, nur über zehnmal so viele Nervenzellen verfügt, wie der menschliche Darm (daher das „Bauchhirn“)?

• 80% des Neurotransmitters Serotonin im Darm produziert wird? (Fehlt er, sind Depressionen oft die Folge. Auch bei Fibromyalgiepatienten findet man oft niedrige Serotonin-Spiegel).

 

Störungen des Mikrobiom Darm

Im Wesentlichen spielen hier drei grundlegende Störungen eine Rolle, die oft miteinander zusammenhängen oder sich auseinander entwickeln:

1. Resorptionsstörungen
2. Darmschleimhautstörungen (Reizungen, Entzündungen, Leaky-Gut)
3. Darmfloraverschiebungen (Dysbiose)

 

Antibiotika und Medikamente

Alle Einnahmen von Antibiotika und Medikamenten schädigen die Darmschleimhaut. Es kommt IMMER zu Darmproblemen.

Gentechnisch veränderte Lebensmittel

Auch der Einfluss gentechnisch veränderter Lebensmittel auf das Darmmikrobiom ist bekannt. Bakterien sind grundsätzlich in der Lage, Bruchstücke genetischen Materials in ihre eigene Erbsubstanz einzubauen. Dies ist seit 1928 bekannt.

Die Störung der Darmflora durch diese Lebensmittel ist in der Naturheilkunde ja hinlänglich bekannt.  Nahrungsmittelunverträglichkeiten können verschwinden, wenn man den Darm in Ordnung bringt.

Ammoniak

Eine gestörte Darmflora – Verschiebung der Anteile und Erhöhung des pHs über 6,5 – kann zur Freisetzung von Ammoniak führen.

Ammoniak führt über die Hebung des Stuhl-pHs zur verstärkten Eiweisfäulnis und unterstützt damit seine eigene Bildung. Auch werden weitere Giftstoffe wie Kresol und Phenol gebildet. Beide sind Co-Faktoren bei Darm-, Blasen-, Prostata- und Hautkrebs. Abbauprodukte von Aminosäuren wie Histamin, Tryptamin und Agmantin können Migräneanfälle auslösen und haben eine psychisch destablisierende Wirkung.

Leaky Gut Syndrom

Das „Leaky-Gut-Syndrom, also die Durchlässigkeit der Darmschleimhautbarriere, hat weitreichende Folgen.

So wird inzwischen diskutiert, dass eine erhöhte Permeabilität im Verdacht steht, bei der Entwicklung eines Typ1-Diabetes eine entscheidende Rolle zu spielen. Da im darmassoziierten Immunsystem rund 80% der Leukozyten „trainiert“ werden, wirken sich chronische Reizzustände nicht nur lokal im Darm, sondern im gesamten Organismus aus.

Overgrowth-Syndrom

Oft findet sich eine Reihe von Störungen, die sich gegenseitig unterhalten. Typisch ist neben dem „Leaky-Gut“ auch ein „Overgrowth“-Phänomen.

Wenn sich der Dünndarm aufbläht,  kann die Klappe zwischen Dünndarm und Dickdarm nicht richtig abschließen. Dann kommt es zu einer Besiedelung des Dünndarms mit Dickdarmbakterien. Die Folge ist zunehmender Meteorismus bis hin zum Roemheld-Syndrom, dem Zwerchfellhochstand. Interessanterweise werden solche Patienten dann oft als „Asthmatiker“ behandelt. Es kann auch zu Herzenge und Herzdruck kommen.

Psyche und Stress

Noch ein Wort zum Thema Psyche und Darm. Hier bestehen gegenseitige Abhängigkeiten:

Das Mikrobiom Darm beeinflusst entscheidend die Resorption von Vitaminen und Mineralstoffen und die Bereitstellung von Neurotransmittern wie Serotonin, und damit ganz massiv unser Wohlbefinden. Wenn hier eine Störung vorliegt kann man Psychotherapie machen bis man schwarz wird. Es fehlen dafür schlicht die physiologischen Voraussetzungen.

Auf der anderen Seite beeinflusst auch die Psyche den Darm. In Stress-Phasen mit der vermehrten Ausschüttung von Katecholaminen, insbesondere von Noradrenalin, vermehren sich pathogene gramnegative Bakterien, wie Klebsiella drastisch. Hierdurch kommt es in der Folge zu einer Verschiebung der normalen Flora mit den weiter oben beschriebenen Folgen. Stress schädigt also definitiv den Darm. Insbesondere Dauerstress führt zu einer Schädigung der Darmschleimhaut und damit zu weiteren Problemen wie Reizdarm, Colitits. Hierdurch kommt es auch zu einer weiteren psychischen Belastung der Patienten. Ein Teufelskreis, der oft nur unterbrochen werden kann, wenn man nicht nur die Psyche „angeht“, sondern auch den Darm.

Sie wollen wissen, ob IHR Mikrobiom Darm von diesen Störungen betroffen ist?

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Erfolgreiche Darmsanierung

Labor

Vor einer Darmsanierung sollte in jedem Fall eine mikrobiologische Stuhluntersuchung in einem Fachlabor durchgeführt werden.

Eine Besonderheit ist auch die Bestimmung der Endotoxine im Urin. Dies lässt einen Rückschluss auf die Funktion der Entgiftungskette (Darmschleimhaut, Lymphsystem, Leber) zu, denn Endotoxine (Bruchstücke von Darmbakterien) haben im Urin unter physiologischen Bedingungen nicht zu suchen.

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Darmreinigung

Gestartet wird mit einer 30 Tage DETOX Kur.

Zeigt der Patient starke Entgiftungs-Symptome einer Leberüberlastung, so kann man mit einigen Entgiftungsinfusionen initial Positives bewirken.

Bei Verdacht auf Ammoniakbildung (Darm-pH über 6,5) kann man Lactulose 2 x 1 TL zur schnellen Senkung einsetzen.

Darmschleimhaut Aufbau

Nach der 30 Tage DETOX-Kur empfehle ich als längerfristige Unterstützung Flohsamen, Kräuter und Beeren, PRÄbiotikum und  PRObiotikum.

4. Ergänzende Maßnahmen:
Bewährt hat sich die osteopathische Behandlung des Bauchraumes, insbesondere wenn der Verdacht auf eine insuffiziente Bauhin`sche Klappe vorliegt und/oder wenn Rückenprobleme beklagt werden, da hier oft ein Zusammenhang besteht.

Dieser Therapiebaukasten ist immer individuell einzusetzen. Manchmal reichen einige wenige Maßnahmen, manchmal ist das eine größere „Baustelle“. Manche Patienten zeigen schon nach wenigen Wochen deutliche Verbesserungen, bei anderen muss man 6 – 12 Monaten einkalkulieren, bis sich ein stabiles UND gesundes Gleichgewicht einstellt. Voraussetzung ist immer, dass der Patient mitmacht.

In etwa 80-90% der Fälle erreicht man mit einer Darmsanierung eine deutliche Besserung bis Ausheilung der ursprünglichen Symptome, seien dies nun Hautkrankheiten, chronische Sinusitiden, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Stoffwechselprobleme wie CFS, Kopfschmerzen und andere. Auch psychische Probleme wie Depressionen, ADHS oder Leistungsschwäche bessern sich in vielen Fällen, sodass psychotherapeutische Maßnahmen besser greifen, weil die innere Energie dafür nun wieder zur Verfügung steht.

 

Am Besten ist aber immer noch die Prävention:  Eine Stuhluntersuchung ist einfach, sagt Ihnen in welchem Zustand sich Ihr Darm befindet und was Sie tun können. Gesund und Leistungsfähig sind Sie nur mit einem gesunden Darm!

Holen Sie sich in unserer Praxis einen Stuhltest, den Sie bequem zu Hause fertig machen und dann per Post ans Labor schicken. Wir erhalten dann das Ergebnis und werten dieses mit Ihnen zusammen aus.

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