Was ist Resilienz?

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Führungskräfte können nur effektiv gestalten, wenn sie auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben. Sie müssen ihre Mitarbeiter lenken können und auch erkennen, wie es ihren Mitarbeitern geht. Um seinen Mitarbeitern helfen zu können, muss eine Führungskraft zunächst gelernt haben, für sich selbst zu sorgen. Resilienz heißt das „Zauberwort“, was heute erfolgreiche Führungskräfte ausmacht!

Eine resiliente Führungskraft

  • achtet daher auf die eigenen Ressourcen,
  • weiß um ihre Leistungsgrenzen und
  • hat eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren Mitarbeitern.

Dementsprechend ist es besonders wichtig, seinen persönlichen Energiehaushalt zu pflegen, eigene Muster und Glaubenssätze zu kennen und achtsam mit sich umzugehen, um nicht als erster in die „Burnout-Falle“ zu tappen.

Reflexion, Kraft und Ausgeglichenheit auf emotionaler, körperlicher und mentaler Ebene bilden dabei die Voraussetzung für zuverlässige Leistungsfähigkeit bei verantwortungsbewusster Selbstfürsorge und Selbststeuerung.

Um Ihre Resilienz zu hinterfragen, finden Sie hier 8 Punkte:

  1. Welche Erwartungen sind mit meiner Rolle verknüpft?
  2. Wo geht meine Energie hin? Wie tanke ich auf?
  3. Wo befinden sich meine Stärken und Schwächen?
  4. Welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung?
  5. Wie viel Rückendeckung kann ich von meinem Vorgesetzten erwarten?
  6. Kann ich klare Entscheidungen zeitgerecht fällen?
  7. Wann steht mir mein Perfektionismus im Wege?
  8. Welche Glaubenssätze, wie „Sei perfekt“, „Mache keine Fehler“, „Mache es allen Recht“, „Zeige keine Schwäche“ stehen mir im Weg?
  9. Warum fällt es mir schwer „Nein“ zu sagen und meine Grenzen zu wahren?

Von der Resilienz Arbeit profitiert nicht nur der Führende durch seine neu erworbenen Qualitäten, sondern auch das gesamte Team und die Organisation.

Ihr persönlicher Resilienz – Check

Anhand der folgenden Aussagen können Sie sich einen ersten Überblick über Ihre Resilienz verschaffen:

Wie viele der Aussagen zur Resilienz treffen auf Sie zu?

  1. Ich lasse mich nicht von alltäglichen Problemen stressen.
  2. Ich weiß, wie ich Energie auftanken kann und achte darauf.
  3. Meinen Perfektionismus kann ich im richtigen Maß einsetzen. Er steht mir nicht im Weg.
  4. Ich wahre meine Grenzen und kann an den richtigen Stellen „Nein“ sagen.
  5. Ich löse Probleme immer noch genauso leicht und stressfrei wie früher.
  6. Meine Kompetenzen kenne ich und setze diese bewusst ein.
  7. Herausforderungen und Veränderungen sehe ich als Chance zur Weiterentwicklung.
  8. In Krisenzeiten bewahre ich Ruhe.
  9. Ich kann offen und direkt Probleme und Schwierigkeiten kommunizieren.
  10. Ich kann mich empathisch in andere hineinversetzen.

Resilienz-Auswertung:

Wenn Sie mehr als 3 Aussagen mit „Nein“ beantwortet haben, sollten Sie Ihre Resilienzfähigkeiten dringend ausbauen.

Wie Menschen auf Krisen und schwierige Lebensumstände reagieren ist höchst unterschiedlich. Resiliente Menschen sind sich ihrer Ressourcen bewusst, kennen ihre Stärken, können diese gezielt einsetzen und behalten auch unter Stress einen klaren Kopf. Sie bleiben zuversichtlich und lösungsorientiert ohne in Resignation zu fallen. Somit können sie stetig ihre individuelle und berufliche Performance sowie ihre Lebensqualität steigern.

Resilienz – Steigerung

Konkret bedeutet persönliche Resilienz – Steigerung:

  • Stärken und Schwächen bewusst wahrnehmen und Ressourcen nutzen
  • Eigene Handlungsspielräume erkennen
  • Die Komfortzonen erweitern
  • Eigene Grenzen kennen und wahren
  • Eigene Kompetenzen spürbar und erlebbar machen
  • Die Anfälligkeit (Vulnerabilität) für ein Burnout oder eine Depression reduzieren
  • Bevorstehende Krisen, die es immer wieder im Leben geben wird, effektiver überwinden
  • Selbstvertrauen, das bekanntlich durch wiederholt gemachte Erfahrungen wächst, stärken
  • Sorgsam mit seinem persönlichen Energiehaushalt umgehen und einen festen „inneren Stand“ finden

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Resilienz als Prophylaxe

Burnout

Das Ausbrennen (Burnout) wird definiert als emotionale und physische Erschöpfung.

    

Typische Merkmale dabei sind:

  • Leistungs- und Antriebsschwäche
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Erleben von persönlicher Insuffizienz
  • Verlust der Regeneration

Ein Burnout gilt als bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Depressionen.

Depressionen

Depressionen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen (Lebenszeitprävalenz 13-20 %) bei einer Suizidrate von 10-15 %. Depressive Menschen haben eine negative Sicht auf sich selbst, ihre Umwelt und ihre Zukunft (kognitive Triade). Neue Erfahrungen werden so interpretiert, dass sie die negativen Überzeugungen bestätigen (kognitive Verzerrung). Dies steht im Kontrast zu den Säulen der Resilienz, wie beispielsweise dem Optimismus und der Lösungsorientierung.

Typische Merkmale dabei sind:

  • Verminderter Antrieb
  • Interessenverlust
  • Gedrückte Stimmung
  • Verlust des Selbstvertrauens
  • Gedankenkreisen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafstörungen

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Resilienz – Steigerung.
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