Immer mehr Menschen in Deutschland, und auch weltweit betrachtet, sind übergewichtig bis stark fettleibig (adipös). Der Hauptgrund für die extreme Gewichtszunahme über die letzten Jahrzehnte ist die Industrialisierung und die damit verbundene geringere Bewegung und die sogenannte „Western diet“, welche durch ein Nahrungsmittelüberangebot zu einer erhöhten Kalorienaufnahme führt.
Generell wird zwischen zwei „gefährlichen“ Fettverteilungen, der abdominalen (äußeres Bauchfett) und viszeralen (Fett um die Eingeweide), und dem „ungefährlicheren“ Fett –,dem subkutanen Fett (Fett direkt unter der Haut), unterschieden. Abdominales und viszerales Fett werden als „gefährlich“ bezeichnet, da es vermehrt am Stoffwechsel teilnimmt und entzündungsfördernde Botenstoffe (proinflammatorische Zytokine) abgibt, welche möglicherweise eine Inulinresistenz in verschiedenen Organen fördern und somit die Entstehung von Diabetes Typ 2 beschleunigen könnte. Außerdem fördert die viszerale und abdominale Fettverteilung die Bildung von Artheriosklerose. Eine Artheriosklerose ist durch Fetteinlagerungen in den Gefäßwänden gekennzeichnet und fördert somit die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z.B. Bluthochdruck (Hypertonie) und Herzinfarkte (Myokardinfarkt).

Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken macht uns Übergewicht unzufrieden, belastet uns psychisch und mental.

 
Folgende Ursachen sollten Sie abklären lassen, wenn Sie trotz Bewegung und Ernährungsumstellung nicht abnehmen können:
Schilddrüsenstörung: Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen, eine so genannte Unterfunktion, sowie ein Mangel an den Schilddrüsenturbos Selen, Jod und  Tyrosin verlangsamen den Stoffwechsel.
Hormonelle Schwankungen: Bei Frauen kann der normale Monatszyklus zu Gewichtsschwankungen von bis zu drei Kilogramm führen. In der Regel steigt das Gewicht vor der Regel und stabilisiert sich danach wieder auf niedrigerem Niveau. Vor allem Bauch, Busen, Hände und Füße lagern vermehrt Wasser ab – was man oft daran merkt, dass die Ringe nicht mehr passen. Auch die Pille kann zur Gewichtszunahme führen. Diät und Sport helfen in diesen Fällen wenig.
Leber: Leberfunktionsstörungen (Fett/Zuckerstoffwechelstörung, Fettleber, Hepatopatien) können eine Gewichtsreduktion verhindern.
Medikamente: Kortisonpräparate, Antidepressiva, aber auch Insulin für Diabetiker können sich negativ auf das Gewicht auswirken. Sie greifen in den Hormonstoffwechsel ein und führen zu Dysbalancen.
Stress: Diese Volkskrankheit ist ebenfalls ein Dickmacher. Zum einen führt Stress bei manchen dazu, dass sie unkontrolliert oder besonders kalorienreich essen. Zum anderen verändert Stress über die Stresshormone Cortisol und Adrenalin den Stoffwechsel. Wird Stress nicht durch Bewegung abgebaut, kann er zur vermehrten Fettablagerung und Wassereinlagerung führen und so den Zeiger auf der Waage zum Steigen bringen.
Das Glückshormon Serotonin steuert das Suchtverhalten nach Süßigkeiten, Kohlehydraten und das Hungergefühl. Bei Stress besteht häufig ein Mangel an Serotonin.
Darmbakterien: in unserem Darm leben ca. 2kg Bakterien. Dabei gibt es auch schlankmachende und dickmachende Bakterien (Firmicuten). Haben Sie zu viele Firmicuten, dann können Sie nicht abnehmen. Ein Mangel an den Leitkeimen Akkermansia fördern Adipositas. Sind krankmachende Keime in der Überzahl (z.B. durch Antibiotika, Fehlernährung, Entzündungen) entstehen Dysbiosen die zu Übergewicht führen können.
Übersäuerung: Eine Übersäuerung des Körpers bremst den Fettabbau. Eine Übersäuerung (Azidose) stimuliert das Hungergefühl und folglich wird häufig noch mehr gegessen. Handelt es sich dabei um Säure bildende Lebensmittel, so kann der Körper noch mehr übersäuern. Durch die Ansammlung von Säuren wird der Abbau von Fett und Kohlenhydraten verlangsamt. Folglich lagert der Körper die nicht abgebauten Kohlenhydrate ein und es kann zu einer vermehrten Fettbildung kommen. Dieses Phänomen könnte erklären, warum manche Leute plötzlich an Gewicht zunehmen, obwohl sie ihre Essgewohnheiten überhaupt nicht ändern. Denn viele zelluläre Stoffe, die Abbauprozesse steuern, können in einem übersäuerten Milieu nur eingeschränkt arbeiten. Des Weiteren wird die Aufnahme und Verwertung von Vitalstoffen verlangsamt, was ein möglicher Grund für Heißhungerattacken sein könnte.
Stress, wenig Schlaf, seelische Belastungen begünstigen ebenfalls die Übersäuerung des Körpers.
Eiweißmangel: Eiweißmangel führt zu Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen
Mikronährstoffe: Kalium, Carnitin, Alphaliponsäure, Chrom, B3 sind wichtige Mikronährstoffe bei der Gewichtsreduzierung.
Körperentgiftung: Entgiftung ist ein natürlicher Weg zur Unterstützung der Entfernung von angesammelten Toxinen und Giften die zu einer minderwertigen Lebensqualität führen können. Unsere heutige Welt ist voll von Chemikalien die wir ohne Hilfe nicht verarbeiten oder beseitigen können. Wir kommen mit ihnen in Berührung während wir Lebensmittel essen, Wasser trinken oder Luft einatmen, um nur die häufigsten Quellen der Verschmutzung zu erwähnen. Ein Körper der mit Toxinen belastet ist kann eine ganze Reihe von Symptomen wie Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Gewichtszunahme, Blähungen, Völlegefühl zeigen.

Auch Entzündungsprozesse, Herzkrankheiten oder eine Nierenstörung könnten ernsthafte Ursachen sein.

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